KRYŠTOF DIENTZENHOFER UND KILIÁN IGNÁC DIENTZENHOFER

 

Der Baumeister Kryštof Dientzenhofer /1655 - 1722/ wurde im Jahr 1710 zum Architekten des Abtes Otmar Zinke ernannt. Er kam mit seinen Brüdern aus Bayern, und war bereits seit drei3ig Jahren als Baumeister in Prag tätig. Er arbeitete für Otmar Zinke bis zu seinem Lebensende. Unter anderem wirkte er auch am Braunauer Kloster mit.

Sein Sohn und Nachfolgender Kilián Ignác Dientzenhofer /1689 - 1751/ besuchte das Jesuitengymnasium im Prager Stadtteil Kleine Seite und studierte in Prag Philosophie. Nach dem Studium reiste er mehrere Jahre durch Europa. Wieder zurück arbeitete er zusammen mit seinem Vater bis zu dessen Tode. In dem Jahr 1716 beschäftigte ihn sein Vater als Bauführer und Baumeister im Kloster in Bøevnov.

In seinen Kirchenprojekten verwirklichte er neue Raumlösungen und seine architektonischen Entwörfe überzeugen nich nur durch ihre Konzeption, sondern auch durch ein auszezeichnetes Gefühl für die Eingliederung der Bauwerke in die Umgebung. Bauwerke von Dientzenhofer findet man in vielen Städten der Tschechischen Republik. Die meisten von ihnen befinden sich in Prag. Zu den bekannstesten gehört die Kirche des Heiligen Nikolaus auf der Kleinen Seite, deren Ostseite mit der Kuppel und dem Turm nach seinen Entwürfen in den Jahren 1737 - 1753 entand. Er arbeitete auch eine Reihe von Entwürfen für Braunau und Umgebung aus, über die Sie in den einzelnen Wegbeschreibungen lesen können.


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